Ostsee Boltenhagen

Boltenhagen Ostsee

Schön gelegene Ferienhäuser, teilweise allein mit Blick auf die Ostsee, versprechen einen erholsamen Urlaub. Ein Sandstrand, kristallklares Wasser und eine imposante Klippe machen den Ostseebad Boltenhagen zu einem einzigartigen Urlaubsziel an der Ostsee. Gutshaus Redewisch in Boltenhagen. Mit Elke an der Ostsee in Boltenhagen fasten, Fasten, Wandern, Meditation, Wellness, Entspannung und viel Spaß im Fastenurlaub. Erleben Sie den Lebensstil der Ostsee - sportlich, abwechslungsreich, entspannend und mit Sternenhimmel.

Ostsee: Wie Boltenhagen in der DDR wohnte

Meerblick. Laut Grenzvorschriften durften die Bewohner nur 150 m von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang laufen, natürlich ohne mögliche Fluchtwege wie z.B. Hüpfburgen. Doch die Horizonte vor ihren Blicken und doch die Grenzen genau vor ihren Nasen, das war für die Ostseebürger und die vom FDGB veranstalteten Urlauber oft unverständlich.

"Ich musste beinahe 30 Jahre lang auf mein Schiff rudern ", sagt Horst Günter lächelnd. Noch immer schmunzelt der frühere Lehrmeister, wenn er über Sachen spricht, die ihn seit Jahrzehnten ärgern. Das Unrecht schmunzelte in Günthers Antlitz - er hat gelächelt.

Der 84-Jährige wohnt seit 1951 in Boltenhagen, einem besonderen Ferienort, denn es war der westeuropäische Sandstrand der DDR, weiter im Westen gab es keinen Meerzugang mehr. Immer noch kilometerweit von der tatsächlichen Landesgrenze zur BRD gelegen, stellen die Badeorte der Ostsee ein permanentes Risiko für das DDR-Regime dar. Heute graben die Kids am fünf Kilometern langem Sandstrand, das Softeis beschmiert ihr Gesicht mit einem 50 % Sonnenschutz.

Damals hatten Menschen wie Horst Günther immer ein Auge auf diese internationale Schifffahrtsroute geworfen, und man kann nur ahnen, welche Hoffnungen die Fährschiffe immer wieder auslösen. "Aber die Steuerung war zu gut, um zu fliehen", sagt Günther. Die See vor Boltenhagen war lange Zeit von der Finsternis verschont geblieben. Aus der Ostsee weht ein Eiswind, der acht Autostunden lang Patrouillen erlaubt.

Die Vorfreude auf die Ausfahrten in Boltenhagen zum Beispiel, weil man dort hingehen konnte und in den Marine-Uniformen mehr und mehr Einfluss auf die Damen hatte als die Kolleginnen der Luftwaffe. "Auch wenn meine Tocher mich auf eine Tasse Kaffe besucht hat, musste ich da rein", sagt Günther.

Aber Günther war originell über den stummen Widerstand gegen die Einflussnahme. Ab 1963 durfte er nicht mehr in seinem Privatboot auslaufen, so dass er sich als Angler verkleidet, eine Kamera in seine Schuhe gesteckt, am Morgen mit den richtigen Anglern ausgegangen und seine Lieblings-Ostsee fotografiert hat. Von den Institutionen des DDR-Regimes ist heute in Boltenhagen nicht mehr viel übrig, aber es gibt ein paar Erbe.

Volker Jakobs ist dabei behilflich. Auf diese Weise radeln Sie traumhaft den Ostseeküstenradweg entlang, wenn Volker Jakobs sagt: "Hier fängt der berühmte Säulenweg an. Auf der anderen Straßenseite befand sich die Ostsee. Als die Einheimischen auf der Patrouille vorbeikamen oder das Wasser besonders heftig brüllte, konnten sie es nicht mitbekommen. "Die Ostsee war uns klar, dass man im Hochsommer schwimmen kann.

Der Zaun, die Militärs und die Patrouillenstraße standen vor dem Badestrand. Zum ersten Mal hatte ich also meinen Badestrand erst nach der Wiedervereinigung unter der Adresse gesehen und das ist das erste Mal nach der Wiedervereinigung unter der Adresse gesehen....", sagt ein Bewohner von Bach, einer Stadt ein paar Kilometern von Boltenhagen, in "Zwischen Draht und Strandkorb". Ein ideales Ferienbuch für alle, die häufig an der Ostsee entlang reisen und sich für Historie interessieren, da es viele bisher unpublizierte Texte gibt.

"Aufgewachsen in der Wittenberger Innenstadt ", sagt er. "Er macht seinen naechsten Stopp an der 290 Metern lange Mole. Dort steht seit dem Jahr 2000 ein Denkmalstein, der von den meisten Urlaubern mit Verachtung bestraft wird, weil er so unauffällig erscheint, aber wenn man ihn einmal gelesen hat, ruft seine Aussage fast: "Das Feuer der Befreiung strahlte für uns über die Ostsee.

Rund 5000 DDR-Bürger haben versucht, über das Wasser zu flüchten, die wenigsten waren es. "Es wurden immer wieder Gewässer angespült, aber niemand sollte davon wissen, nicht einmal die Verwandten", sagt Jakobs. "Vermutlich sprechen deshalb heute so wenige über die Überwachung", vermutet Horst Günther, "weil sie dabei waren. Braungebrannte Matrosen schaukeln über die Landungsbrücken, ein paar kleine Mädchen aus dem Hotel laufen vom Sandstrand zum Kinderspielplatz, Frauen ziehen die liegenden Schimmelpilze hinter sich her.

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