Meeresmuseum Stralsund

Stralsunder Marinemuseum

Der Besuch des Meeresmuseums in Stralsund war ein Besuch mit Kindern unterschiedlichen Alters. Mit seinen vier Standorten ist das Deutsche Meeresmuseum das größte naturwissenschaftliche Museum Norddeutschlands. Das Meeresmuseum Stralsund: Ozeanographische Ausstellungen und Aquarien der Tropen und des Mittelmeeres, Deutschlands größtes Schildkrötenbecken. Hinter Klostermauern kann man das Meer im Meeresmuseum in der Stralsunder Altstadt erleben. Eine Tour durch das Ozeaneum und das Meeresmuseum in Stralsund.

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Im Deutschen Meeresmuseum, auch bekannt als Meeresmuseum, ist in Stralsund ein Haus, in dem vorwiegend maritim und ozeanographische Exponate auszustellen sind. Sie ist das Hauptgebäude der Deutschen Meeresmuseumsstiftung, außerdem gibt es drei weitere Stiftungsstandorte, das Ozeane-, das Nautineum und das Naturnah. Die Hauptwohnung liegt in der Eingangshalle der früheren Katarinenkirche.

Im Meeresmuseum werden in vielen Fachausstellungen über Fischfang, Umwelt- und Gewässerschutz, Meeres- und Meeresforschung, die Flora und Fauna der Ostseeregion sowie über 600 Lebewesen, darunter Seeschildkröten und Südsee-Fische in fast 50 Becken, informiert. Seit 1951 gibt es das Hauptgebäude des Marinemuseums im Kloster Stralsund Catherine Die Becken zeigen unter anderem die Unterwasserwelt.

In Stralsunds Hafen befindet sich seit Anfang 2008 das Meeresmuseum. Das moderne Gebäude zeigt insbesondere die maritime Welt von Ostsee, Nordsee und Nordatlantik. Als Naturmuseum wurde das Haus im Katherinenkloster am 25. Mai 1951 von seinem Begründer Otto Dibbelt eroeffnet. Gezeigt wurden sowohl Terrains mit einheimischen Lurchen und Kriechtieren als auch solche mit Ostsee- und Boddentieren.

Seit 1957 wurde das Naturmuseum in das Ozeanographie- und Fischereimuseum umgewandelt und erheblich ausgebaut. 1958 wurde das Bezirksmuseum für Naturkunde gegründet und ab 1965 Meeresbiologie-Ausstellungen. 1966 wurde das Haus in "Meereskundliches Musée Stralsund" umfirmiert und 1968 wurden die ersten Bereiche des Meerwasseraquariums im Weinkeller erbaut. 1974 wurde das "Meeresmuseum - Meeresmuseum für Ozeanographie und Fischerei" und 1975 die Meerwasseraquarien in der Katarinenhalle eroeffnet.

Anlässlich des 750-jährigen Bestehens der Hansestadt Stralsund wurde 1984 der Erweiterungsflügel des Meerwasseraquariums mit einem 50.000-Liter- und 30.000-Liter-Aquarium erbaut. Den ersten Teil der gleichnamigen Schau im Obergeschoß eröffnete man 1989. Noch im gleichen Jahr wurde ein Besucherzimmer mit 15 Becken und dem Museums-Café eingeweiht und der Anbau für die Aquaristik fertig gestellt.

Der Ostseebereich im Meerwasseraquarium wurde am 5. Dezember 1993 wieder geöffnet. 1993/1994 wurde das ehemals kommunale Meeresmuseum in die "Stiftung deutsches Museum für Meereskunde u. Fischerei" umgesiedelt. Sie wurde im October 1998 in "Deutsches Meeresmuseum, Musée für Meerkunde und Fischfang. Zieraquarium". Im Innenhof wurde am 29. Februar 2004 ein Multifunktionsgebäude eingeweiht, in dem das 350.000-Liter-Aquarium für Seeschildkröten und das Museums-Bistro unterzubringen sind.

Das zu den zehn meistbesuchten Museen Deutschlands gehörende Haus steht auch im Blauen Buch, einer Auflistung von 20 wichtigen sog. Kulturleuchttürmen in den neuen Ländern. Es ist seit seiner Entstehung 1951 im früheren Katarinenkloster untergebracht, das seit der Reformationszeit nicht mehr von der Kirche genutzt wurde. Zur Erhaltung des ursprünglichen Gebäudes wurde in den 70er Jahren eine freitragende Stahlstruktur installiert, die auch bei der Raumgestaltung der Messe flexibel ist.

Es gliedert sich in einen von einer Wand umschlossenen Vorhof und die Museumsgebäude, die 3-geschossige Messehalle (ehemalige Klosterkirche), die Ostsee-Ausstellung im Zentralgebäude (ehemals Winter-Refektorium und Kapitelsaal), die Untergeschosse, die Meerwasseraquarien, der Museumsshop im Westtrakt (ehemalige Religionsschule), das Aquarium der Meeresschildkröte im neuen Haus und in den Räumen für die Vorbereitung der Exponate, das Verwaltungsgebäude, die technischen Versorgungsanlagen, die Arbeitszimmer der Wissenschafter und das "Forum Meeresmuseum".

Auf einer Wand im Eingang gibt es einen Kenntnistest des Weges zur Steingotik mit vielen Nachfragen. Auf dem Erdgeschoß steht ein Muster (Ausschnitt) der alten Pfarrkirche mit ihrem Stahlgerüst. Im Deutschen Meeresmuseum sind sechs ständige Ausstellungen zu sehen: "Ozeanographie und Meeresbiologie", "Wale", "Geschichte der Fischerei", "DDR-Fischerei", "Mensch und Meer" und "Ostseeküste".

Im Erdgeschoß befindet sich die ständige Ausstellung "Ozeanographie und Meeresbiologie". Eine sieben Meter lange Reliefstrecke des Nordatlantik zwischen New York und Lissabon stellt die Form des Meeresgrundes mit seinen Tiefseeebenen, Bergen und Wassergräben dar. "Im Jahre 1908 bezeugen der Meteorit (1922) und der Prof. Albrecht Penck sowie das Tauchschiff "Triest" die Bemühungen des Menschen, die Weltmeere und die Tiefsee zu ergründen.

Außerdem ist ein 800 Jahre alter mumifizierter Krebsfresser zu sehen. Auch Knochen- und Knorpelfisch wie Schwertfische und Tigerhaie sind Gegenstand der Austellung. Vorbereitete Delphine und das Gerippe eines Tümmlers sind ebenfalls auszustellen. Das Meeresmuseum widmet den Hartkorallen besonderes Augenmerk. Diese Cnidarians sind im Erdgeschoß der Eingangshalle zu sehen, zusammen mit einem neun Meter hohen Abschnitt eines Korallenriffs.

Das rekonstruierte Korallenriff wurde 1976 und 1979 bei einer Expedition des Museumspersonals im Rotes Meer zusammengetragen. Im früheren Kirchenchor ist die ständige Exposition "Wale" untergebracht. Ein 1000 kg schwerer Knochen eines 1825 an der Rügener Westküste gestrandeten Finnwals ist der Hauptteil der Austellung.

Zusätzlich werden trockene Präparate der Trachea, der Gefäße und des Gliedes des Tiers in einer Schauvitrine inszeniert. Im ersten Stock der Ausstellungshalle wird die ständige Ausstellung "Geschichte der Fischerei" gezeigt. Der Fischereisektor reicht von Angelgeräten der primitiven Gesellschaft über die Altertums- und Mittelalterzeit bis hin zu Angelgeräten und Urkunden aus dem neunzehnten und dem zwanzigsten Jahrtausend.

Vorbilder von Fischereifahrzeugen, deren Original im Neutineum ausgestellt ist, wie der z. B. der Stiefel STR 9, sowie ein originelles Strandschiff aus dem Hause Brége bezeugen den Wandel zur Industriefischerei. Zu sehen sind unter anderem eine Harpune, Fischerhaken und Riffkörbe, ein Nachbau einer Heringsboje, Fischfanggeräte und das Model des "Steinbutt"-Trawlers. Nach 1990 wurde die Schau mit Mitteln der EU und des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern im Zuge der "Gemeinschaftsinitiative PESCA" umgestaltet und beschäftigt sich mit der "Entwicklung der globalen Meeresfischerei nach dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel der Küsten- und Tiefseefischerei in der DDR"; der ursprüngliche Ausstellungscharakter ist zumeist beibehalten.

Auf dem Museumsvorplatz befindet sich die 17 Meter lange Schneidemaschine SAS 95 "Adolph Reichwein". Sie zeigt die Entstehungsgeschichte des schwierigen Neuanfangs nach dem Zweiten Weltkrieg über die Entwicklung der DDR-Fischereiflotte in den 1950er Jahren mit der Zusammenlegung der küstennahen Fischerei, dem Wechsel der Fischereifahrzeuge vom Seitenfischer zum Schleppnetzfischer, einem Heckfischer und dem Gebrauch von Fischerei- und Verarbeitungsfahrzeugen aus DDR-eigener Erzeugung wie dem atlantischen Supertrawler.

Eine über vier Meter lange Ausführung des "Atlantic Supertrawlers", der hauptsächlich für die Sowjetunion auf der Volkswerft Stralsund in mehr als 200 Exemplaren gebaut wurde, sowie ein Überblick über die Fischereischiffe der DDR-Flotte runden diese Austellung ab. Dargestellt sind unter anderem Echolote, früher benutzte Fischortungsgeräte und die Erzeugnisse der Fischerei: Konserven, Frischfisch und andere.

Lederschildkröten in der Schau "Mensch und Meer" Diorama in der Schau "Ostseeküste" Im " Museum der kaiserlichen Pinguine " sind die präparierten Pinguine zu bewundern. Außerdem sind eine Badysonde vom Forscherschiff Valdivia und das Schiffsmodell Glomar Challenger zu besichtigen. Außerdem werden Zubereitungen von 100 Fischheringen in einem Schwarm von Fischen, einem Lachs Gottes und einem Mondfisch dargestellt.

Die 1965 im Marinemuseum vorbereitete Schildkröte mit einem Gewicht von 450 kg gehört ebenso zu diesem Teil des Hauses wie die Information über das Überleben und die Reproduktion von Seeschildkröten. Stören und Coelacanthes bezeugen die Gefährdung des Meereslebens durch den Menschen. Die drei Seehundarten in der Ostsee, die Kegelrobbe, die Ringelrobbe und die Robbe sind in einem Schaubild dargestellt.

Nach 2010 wurde die Sammlung gegenüber der vorherigen Sammlung geändert und den Anforderungen des Museums angepaßt. Das Meeresmuseum gliedert die Fische in vier Bereiche: Tropische und mediterrane Fische, Haien und Wasserschildkröten. Abgesehen von vier kleinen Auditorien im Zugangsbereich liegen die Behälter im Untergeschoss. Weil das Stralsundemuseum keinen unmittelbaren Zugriff auf das Meer und damit auf das benötigte Salzwasser hat, wurde Nordseewasser mit einem Salingehalt von ca. 33 verwendet; seit 1990 wird das Salzwasser aus industriellen Meersalzmischungen aufbereitet.

In manchen Fällen werden die Aquarientemperaturen dem Verlauf des Jahres angepasst. Die in der Messe gezeigten Becken sind zu einem Kreislauf verbunden. Riesige Reinstwasserkammern und Filterräume sind für die Gäste des Marinemuseums nicht sichtbar. Nur durch flankierende Massnahmen kann die geforderte Wasserqualität im Aquarium aufrechterhalten werden.

Exkremente von Tieren im Ozean sind z.B. für den Planktonbereich von Nutzen, aber sie können das Gewässer mit Bakterien vergiftet werden, die für den Beobachter nicht sichtbar sind. Außerdem müssen die Fischarten mit Arzneimitteln gegen Parasiten der Haut behandelt werden, die dem Algenwachstum entgegenwirken. Hingucker in diesem Bereich ist das Waschbecken 18, das mit rund 50000 Liter das zweitgrösste Waschbecken des Vereins ist.

Der giftige Rotfeuer- und Steinfisch, saubere Fischarten, Meerespferde, Tintenfische und Perlenboote sind in den Süßwasseraquarien anzutreffen. Diese Poolsammlung enthält verschiedene Fischarten, Korallen und Invertebraten des Mittelmeers. Auf diese Weise werden in den Auditorien ein Fels, eine Felsenwand und ein von Hummern besetztes Gestein wiedergegeben. Im zweitgrößten Meerwasseraquarium mit einem Volumen von ca. 50000 Litern werden die Fischarten der tropischen Korallenriffs wie z. B. Bambushaien, Marderhaien, Moränen, Drückerfische, Pufferfische, Schweinswale, Chirurgenfische und Makrelen ausgestellt.

Im Jänner 2004 wurde das mit 350.000 Liter Inhalt grösste Meerwasseraquarium des Museums eingeweiht und birgt Wasserschildkröten. Sie ist als Riff konzipiert und verfügt über einen künstlich angelegten Sandstrand, an dem die Wasserschildkröten ihre Eier ablegen können. Neben Wasserschildkröten, Korallenfischen und seit 2005 auch Schwarzspitzenriffhaie bevölkern dieses Meerwasseraquarium.

Seit 1980 erscheinen die Broschüren der Serie "Meer und Museum", bis 2012 sind 24 Exemplare erschienen: Das" Geschichts- meereskundliche Jahrbuch" ist eine jährliche Publikationsreihe des DMM und der DSM. Zu den Forschungsobjekten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Marinemuseums gehören die Tierwelt der Rotmeerkorallenriffe, Seefische, Seehunde und Walfische.

Zu DDR-Zeiten wurde das Haus von bis zu 900.000 Besuchern pro Jahr besuch. 7] Nach dem Bundesbeitritt der DDR ging die Zahl der Besucher zurück, doch schon 1990 kamen 500.000 Besucher ins Haus und machen es zum meist besuchtesten Haus in ganz Norddeutschland. Das damals noch ohne Filialen arbeitende Haus erreichte am 16. Juni 1981 seinen Besucherrekord: 13.079 Besucher waren da.

Durchschnittlich 600.000 Menschen kommen jedes Jahr zu den Messen in der Stadtmitte von Stralsund und auf Dänholm und Darm. 1993? Seit 1991 ist der " Club der Freunde in Stralsund e. V. " (Verein der Freunde in Stralsund und Förderung des Meeresmuseum Stralsund e. V.) Träger des Meeresmuseum und ist der zweite Gründer der Deutschen Meeresmuseumsstiftung.

Darüber hinaus organisiert der Verband eine Vielzahl von Ausflügen und Vorträgen. Das Deutsche Meeresmuseum Stralsund - Museum Guide. Herausgegeben vom Deutschen Meeresmuseum Stralsund, Ausgabe April 2005. Stralsunder Meeresaquarium. Herausgegeben vom Deutschen Meeresmuseum Stralsund.

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