Liegt Kiel an der Ostsee

In Kiel an der Ostsee gelegen

Die Stadt Kiel liegt an der Kieler Förde, die von der Ostsee bis weit in das Bundesland reicht. Unweit davon liegt der "Düsternbrooker Wald", ein Naturerholungsgebiet mit Aussichtspunkt. Welcher ist ihr Lieblingsplatz an der Ostsee? Aber auch wegen der guten Auswahl an Ferienhäusern und Ferienwohnungen. Der Kieler Bodden gehört zum so genannten südlichen Beltsee.

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Hufeisenförmig umschmiegt die Hauptstadt Kiel die Nord- und Ostsee. Das maritime Flair ist entscheidend für den Charakter dieser Metropole. Die Kreuzfahrtschiffe legen in Kiel an, bevor sie ihre nächste Fahrt antreten. Fast weltberühmt ist die Kieler Woche mit ihren Segel-Wettbewerben. Im Sommer lädt der ausgedehnte Sandstrand am West- und Ostrand des Fjords dazu ein, die Ostsee zu genießen.

Seine Existenz hat Kiel der Nordkieler Landesförde zu verdanken, die wie ein Klotz ins Landesinnere ragt und heute einer der bedeutendsten Ostseehäfen ist. Als verkehrsreichste Kunstwasserstraße der Erde wird der NOK sowohl von Fracht- als auch von beeindruckenden Fahrgastschiffen befahren. Eingebettet in eine moränische Landschaft mit sanft geschwungenen Hängen und vielen kleinen Binnenseen.

Östlich der Landeshauptstadt liegt die Holsteiner Schweiz, in deren Zentrum sich auch der Bungsberg, die höchstgelegene Anhöhe Schleswig-Holsteins, erhebt. Im Jahr 1972 war Kiel Schauplatz der Segelwettkämpfe, was dem Charakter der Hansestadt ebenso entspricht wie die jährliche Kieler Woche. Nicht nur durch die Landeshauptstadt Kiel, sondern auch durch die Ostsee. Die Schifffahrtsmuseen mit großen Freianlagen, Fähranlegestellen, Leuchttürmen und dem Marine-Denkmal in Laboe bieten Ihnen die Möglichkeit, das maritime Erbe der Hansestadt Kiel mitzugestalten.

Nur wenige km südöstlich der Hauptstadt liegt der Naturpark Westensee. In Kiel gibt es viele Kunstmuseen und Ausstellungen, der Pflanzengarten verzaubert mit seinem Naturschönheit.

Geographie der Landeshauptstadt Kiel | Lexikon für Schulen

Heute ist das Ortsbild das Resultat der seit 1871 andauernden Bautätigkeiten, der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und der anschließenden Bautätigkeiten. Die 1907-1911 erbaute Neue Stadthalle hat eine Jugendstilfassade aus Kunststein und einen massiven Tower mit einer spitzen Kupfermaske, der mit seinen 106 Metern Bauhöhe heute ein markantes städtebauliches Denkmal ist.

Mit dem ungehemmten Bauaufschwung seit 1871 ging ein kontinuierlicher Abbau der alten Stadtmauer einher, so dass in 50 Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg mehr Altbauten aus dem sechzehnten bis achtzehnten Jahrhundert vernichtet wurden als im eigentlichen Sprengstoffkrieg von 1940 bis 1945. Diese oft rücksichtslose Rekonstruktion der völlig vernichteten Großstadt hat dazu geführt, dass man heute oft wenig originale Architekturformen sieht.

Dies gilt für die spätgotische Nikolai-Kirche, die im neunzehnten Jh. umgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde, für die Überreste des Stiftes, für die ehemalige Hochschulbibliothek aus dem neunzehnten Jh., für einen Teil der ehemaligen Burg und für die Dänestraße. Jahrhunderts als gotische Halle erbaut wurde, wurde 100 Jahre später nach dem Vorbild der Peterskirche in Lübeck neu gestaltet und erhielt einen großen Kantorei.

Jh. erhielt die Pfarrkirche ein neugotisches Äußeres. Weltkrieges wurde es in modernen Bauweisen mit Betonsäulen und Stahlbetondecken wiederhergestellt. Das älteste Bauwerk der Hansestadt (1240-1246) aus dem früheren Franziskaner-Kloster beherbergt noch das Reflectorium (heute theologische Studienstätte ) und den westlichen Flügel des Klosters. Weltkrieges wurde ein Flügel (Rantzau-Gebäude) in alter Gestalt wiederhergestellt.

Der Ursprung der Hansestadt geht auf das dreizehnte Jahrtausend zurück. Graf Adolf IV. von Schauenburg wollte damals seine Holsteiner Ländereien festigen und begründete Kiel 1233 als "Holstenstadt tom kyle". Allerdings setzte sich der Ortsname nicht durch, sondern wurde im Volk "Kil" nach dem Keilfjord umbenannt. Er entschied sich für eine dünn bevölkerte Sand-Halbinsel am Südwestufer der Kielser Förde als Standort der Großstadt.

Durch den kleinen Kiel wurde die Landzunge vom Landesinneren abgetrennt. Kleiner Kiel" heißt der zweigeteilte Binnensee, der noch heute im Nordwesten der Altstadt liegt. Schon 1242 wurde Kiel das Lübecker Kommunalrecht (von Lübeck) verliehen. Der neuen Innenstadt wurde ein zentraler Platz zugeteilt, der in einem parallelen Straßenkreuz platziert wurde.

Nach und nach entstanden das Stadthaus, die Kirche von Nikolai, das Franziskaner-Kloster und das Krankenhaus, das bis ins sechzehnte Jahrhundert andauerte und von einem Ring von Stadtmauern umschlossen war (Abb. 11). 1284 wurde Kiel in den Hansebund aufgenommen, der damals nicht nur ein Handels-, sondern auch ein Abwehrverband war.

Aber in den folgenden Jahrzehnten des Mittelalters und der folgenden Jahrhunderte bedeutet der Handel mit dem Meer wenig für die Hansestadt. In der Hansestadt Kiel hat sich jedoch eine eigene Jurisdiktion, Münzstätten und Schule entwickelt. Jahrhundert verließ Kiel die Hansestadt. Zu dieser Zeit gab es in Kiel die Fächer Religionswissenschaft, Recht, Humanmedizin und Philosphie.

Der erste Universitätsbau war das ehemalige Franziskaner-Kloster, weitere Bauten wurden nach und nach hinzugefügt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Hochschule nahezu vollständig vernichtet, so dass der Unterricht in einer ehemaligen Produktionsstätte wieder aufnahm.

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