Dassow

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Gemeinde Dassow / Büro Schönwetterland

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Die Krankenstation vor Dassow, auch die Krankenstation Schwanbeck, war ein Baukomplex, der aus der aktuellen Krankenstation, der Kirche und einem Schulgebäude an der Kurve der jetzigen Bundesstraße 105 vor Dassow bestand. Die Krankenstation wurde wahrscheinlich im XIII. Jh. von den Ratzeburger Bischofshäusern für die Betreuung von Leprapatienten gebaut; bereits 1441 wurden dort auch die Armen untergestellt.

Im Jahre 1504 gründeten zwei Einwohner Lübecks eine Pfarrei für die Kirche. Im Jahr 1505 wird die Krankenstation im Rahmen des Vorfalls an der Dassowbrücke, der im folgenden Jahr zur Lehnsherrschaft in Lübeck geführt hat, erwähn. Die Besitztümer des Hauses wurden vom Dom zu Ratzeburg betreut. An die Krankenstation wurde eine Kinderschule aus ?arnewenz und ?schwanbeck angeschlossen, die vom Krankenhausträger geleitet wurde.

In den 1870er Jahren starb der letze Häftling in der Krankenstation. Die Krankenstation mit ihrem schilfbedeckten Walmdach war 1949 in schlechtem baulichen Zustand und konnte nicht mehr aufgehalten werden. Die Krankenstation befindet sich an der Straße zum Dassowsee. Gegenüber der Krankenstation im Landesinneren der Straße stand die Kirche.

Das turmlose Gebäude aus rötlich-gelbem Ziegelstein über einem Feldsteinturm lag in der Architekturgeschichte nahe der Kirche der Krankenstation Klein Grönau. Das Gewölbe war noch nicht fertig gestellt und die Kirche hatte eine ebene hölzerne Decke. Sie stammt aus der Ortskirche von Herrnburg, wo sie nach 1593 von Klostervorsteher Nicolaus Peträus und seiner Gemahlin geschenkt wurde, und kam 1676 in die Kirche.

Unter den für die Kirche entstandenen Werken ist eine kleine Gruppe von St. Jürgen (St. Georg zu Pferd, Drachen und Prinzessin), die wahrscheinlich im XVII. oder XVIII. Jh. entstanden ist und wahrscheinlich eine alte Plastik ersetzt hat. Die Kappelle hatte als Kommunionsgerät einen Zinnkelch mit zugehörigen Patenten aus dem Jahr 1640, der noch in den 60er Jahren repariert worden war, obwohl er kaum benutzt wurde und wegen seiner Position im Grenzgebiet kaum erreichbar war.

Die Abgrenzung der Hochwasserzonen von Wiek und Dassower See war dabei noch nicht abschließend geregelt. Das ohnehin schon sehr baufällige Krankenhaus und das frühere Schulgebäude auf der Wasserstelle wurden im Frühling 1972 abgerissen. Daraufhin forderte der Beauftragte für das Innere des Landkreises Grevesmühlen den Abriss der Kirche, da sie zum einen eine Attraktion für Menschen sein kann, die sich dort unter Vernachlässigung der Grenzverhältnisse niederlassen können und zum anderen der strukturelle Aufbau der Kirche nicht gerade den besten Einfluss auf die Transitpassagiere hat.

4 ] Das Denkmalschutzinstitut hat die Kirche im Jahre 1972 besichtigt und festgestellt, dass das Bauwerk nicht verfallen ist und nicht als Denkmal betrachtet und bewahrt werden kann. Friedrich Lachs, Direktor des Ortsmuseums Schönberg und Landrat für Denkmalschutz, unterstützte auch die Kirche, die ein einmaliges Beispiel für die Kranken- und Armenfürsorge im Landkreis ist.

5 ] Zwischen den Monaten May und July 1972 wurden Fenster, Decke und Ausrüstung der Kirche systematisch zerstört und der Kirchhof zerstört. Weil sich die Kirche im besonders schützenswerten 500 Meter langen Grenzstreifen befand, konnte dies nur mit dem Wissen der Grenzbehörden geschah. Es wird heute angenommen, dass befohlene Randalierer[6] am Werke waren, was den Abriss der Kirche unvermeidlich machen sollte.

Der Gemeinderat verkündete am 23. Oktober 1972 den Abriss der Kirche und gab der Gemeinde Dassow bis zum zweiten Tag weitere Ausrüstungsgegenstände zur Rettung. Ungeachtet des starken Widerstandes der Landesdenkmalpflege wurde die Kirche wahrscheinlich am 11. Jänner 1973 von Truppen der Grenzsoldaten in die Luft gejagt.

Die meisten der geborgenen Geräte sind jetzt in der Nikolai-Kirche in Dassow. Darunter die Schwanbeck-Madonna (im Südschiff ), der Grundpfeiler der Kirche (an der Südwand), die St. Jürgen-Gruppe und der Schwiegersohn von Fritz Reuter, die als Hausväter in der Krankenstation (in der Turmhalle) lebten, sowie Kelche und Patente (im einstigen Stiftshütte hinter dem Altar).

In der Nähe der Kirche wurde das 1958 entdeckte Sühne-Steinfragment in die Eingangshalle des Pfarramtes in Dassow einmauert. Von der Krankenstation ist nichts übrig geblieben und das Gebiet ist längst bewachsen, aber die Einzelgräber auf dem kleinen Kirchhof, ehemals in unmittelbarer Nähe der Kirche, sind noch heute in gutem Zustand. Georg Krüger: Die Krankenstation vor Dassow.

1919, Ausgabe 4/5, S. 57-67 Georg Krüger (Herausgeber): Kunst- und Kulturdenkmäler des Landes Mecklenburg-Strelitz. Jahrebuch 1951/52, Dresden 1952, S. 114-118 Horst Ende: Die Krankenhauskapelle in Schwäbeck bei Dassow.

Eine gesprengte Kappelle, aber das Werk ist noch da. Das SVZ Mecklenburg-Magazin 2007, No. 1 p. 10. See sketch and elevation at Krüger (Lit.), p. 329. Friedrich Mielke: Das Siemenshaus bei Schwanbeck. 2. 114-118. Pokal nach Manfred Poley: Evangelisch-Lutherische St. Nikolaus in Dassow. Ed der lutherischen Gemeinde Dassow/Meck. o. J., S. 9; gegen Ende (Lit.), der sagt, dass Kelche und Patente nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erkennbar seien.

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